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Erdbeben Kathmandu

Nepali Times Mönche und Nonnen bei Rettungsaktionen

Es war der letzte Tag einer Serie von Pujas (Gottesdiensten) im Shechen Kloster in Bhouda. Tausende Mönche und Pilger waren im Hof versammelt als die Erde zu beben begann. Sofort sprangen Mönche unters Volk um eine panische Flucht zu vermeiden. Sie brachten Menschen die sich im Tempel aufhielten nach draussen, und beruhigten in Panik geratene Pilger.

Hätten sie nicht kastanienbraune und dunkelrote Roben getragen man hätte sie für professionelle Erste Hilfe Ausgebildete halten können. Sie waren auch entsprechend vorbereitet. Sie waren in erster Hilfe trainiert. Es waren erste Hilfe Taschen, Medikamente, Decken, Trockennahrung und Lautsprecher vorhanden. „Wir wussten, ein solcher Tag wird irgend einmal kommen und wir waren entsprechend darauf vorbereitet“, sagte Khenpo Shelnang der Klostervorsteher. Sie hätten sich auch nicht um bürokratische Regeln gekümmert, wären einfach losgezogen um zu helfen.

Wie die Schätzung des „Monastary Development Committee“ später bekannt gab, sind ca. 1500 Klöster in Zentral-Nepal eingestürzt und Hunderte von Mönchen und Nonnen tot. „ Wir sind alle Opfer, einige von uns immer noch unter Schock, aber wir gehen hinaus in die Dörfer um zu helfen“ erklärt Tulku Urgen Dorji.