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Unglaubliches ist in den letzten 15 Monaten passiert

Spannendes, eigentlich Unglaubliches ist in den letzten 15 Monaten passiert. Es freut uns ganz besonders, dass wir Ihnen heute die Weiterent- wicklungen unserer Produkte näher bringen dürfen. Ab sofort produzieren wir unsere gesamte Kollektion, vom Einkauf des Rohmaterials in Grönland, bis zur Fertigung unserer Designs in Nepal, in eigener Kompetenz. Dieser Umstand bietet uns, vor allem aber Ihnen als Kunde entscheidende Vorteile.

Wir verarbeiten das Rohmaterial nur auf natürliche, umweltschonende, kontrollierte Weise. Das heisst: Es werden keinerlei chemische Zusätze bei der Veredelung der Garne verwendet. Die fertigen Produkte erhalten einen angemessen sanften Waschprozess. Nur so ist die Qualität und Lebensdauer der Faser optimal gewährleistet.

Die Palette an klassischen Designs haben wir optimiert und vergrössert. Als Designerin konnten wir Frau Daniela Spillmann, aus Basel und Herr Hannes Bühler aus Zürich als Designer gewinnen. Beide waren von Anfang an von diesem Material begeistert. Wir schätzen diese erfreuliche, kreative Zusammenarbeit sehr.

Meine bald 30jährigen textilen Erfahrungen mit Nepal haben mir Tür und Tor zu handwerklich hervorragenden Meisterbetrieben geöffnet. Es ist eine wahre Freude mit diesen lebensfrohen, zuvorkommenden Menschen, am Fusse des Himalaya, zu arbeiten. So lassen wir hier auch einen Teil unserer Garne in Handarbeit verspinnen, und verarbeiten diese zu feinsten, einzigartigen Schals. Mehr noch, der Input und die Kreativität dieser Textilprofis erschliesst uns ein unerschöpfliches Reservoir an weiteren Möglichkeiten.

Im Sinne von Fair Trade ist uns eine gerechte Entlöhnung selbstverständlich. Mehr noch – ein Teil unserer Investitionen stellen wir für den Aufbau einer Spinn- und Webschule zur Verfügung. So erhalten Frauen und Männer die Gelegenheit eine handwerklich anspruchsvolle Ausbildung zu absolvieren. Dies garantiert ihnen für die Zukunft ein gesichertes Einkommen. Meine grösste Freude: Alle Manufakturen, mit denen wir zusammen arbeiten sind von dieser Idee gleichermassen erfüllt, und unterstützen diese Anstrengungen mit ihrem persönlichen know-how. Erfreulich, - es funktioniert ganz ohne Konkurrenzgehabe.

Die von A-Z eigens kontrollierten Arbeitsprozesse erlauben uns auch die Produktionskosten zu optimieren. Obwohl der Rohstoffpreis für Qiviuk in einem einzigen Jahr um mehr als 15% anstieg, mussten wir die Endpreise nicht erhöhen. Im Gegenteil, gewisse Teile finden Sie heute kostengünstiger als zuvor. Die steigenden Kosten für das Rohmaterial sind nicht zuletzt das Produkt eines milden Winters 2010/2011. Das Flies, resp. der „Wintermantel" unserer Moschusochsen war bis zu 30% weniger ergiebig als die Jahre zuvor. Ein e-mail aus Grönland von Ende Mai: „ Wir sitzen in der Sonne bei +30Grad", hat uns geschockt. Ist dies als Zeichen globaler Erwärmung zu deuten?

Stoffe aus Qiviuk! Danach werden wir immer wieder gefragt und bieten diese, in Italien verwoben in verschiedenen Qualitäten. Auch handgewobene Stoffe aus Nepal haben unlängst die Besucher unserer Modeschau in Bern fasziniert. Das Haute Couture Atelier Maria Boog in Bern, wird Sie gerne zu allen Einzelheiten beraten. www.mariaboog.ch

Noch eine kleine Ergänzung. Man hat eben nie ausgelernt! Bei meinen ersten Kontakten mit den grönländischen Inuit wurde ich immer wieder korrigiert: „Es heisst Qiviut nicht Qiviuk". Ich bin der Sache nachgegangen und tatsächlich: Das Wort Qiviuk wird eigentlich nur in Alaska verwendet. Qiviut dagegen in den nördlichen Gebieten in Kanada und Grönland von den meisten Einheimischen. Für die Zukunft können alle mit der Verbreitung beider Wörter gut leben.

So präsentieren wir Ihnen unsere weiterentwickelte, umfangreichere Produkt-Palette. Für den Liebhaber wertvoller Natur-Textilien ist sie eine willkommene Bereicherung und eine sinnvolle Ergänzung natürlicher Bekleidungs-Kultur.

Herzlichst
Walter Notter